#24/25 Datenmengen zwingen Technik in die Knie

Lichtshow während der Feierlichkeiten zum 25. Mauerfalljubiläum am Brandenburger Tor (c) visitBerlin Foto: Dirk Mathesius

Rund um das Brandenburger Tor und entlang der Lichtgrenze versandten die Menschen ihre Eindrücke per Handy. Kurze Videos, Fotos, eine SMS nach der anderen, Telefonate. Bis schließlich die Datenmenge zu groß wurde und zeitweise nichts mehr ging in der virtuellen Welt.

Am letzten Abend des Mauerfall-Wochenendes waren allerorten gereckte Arme zu sehen, die Handys hochhielten. Jeder Augenzeuge wollte festhalten, wie am Abend des 9. November ab 19.15 Uhr die Ballons der Lichtgrenze in den Himmel entschweben. Zunächst am Brandenburger Tor, dann wie bei einem Domino in beide Richtungen laufend zur Bornholmer Straße und zur Oberbaumbrücke.

Doch nicht jeder Berliner und Berlin-Besucher konnte seine Fotos und Videoschnipsel sofort verschicken. Trotz der Vorbereitungen der Anbieter reichten die Kapazitäten der Mobilfunk-Anbieter schlicht nicht aus, die Flut der Datenmengen zwang die Technik zeitweise in die Knie.

Riesig war auch die Nachfrage der Menschen in aller Welt, die Ereignisse über das Internet zu verfolgen. Unter den Hashtags #Bln25YearsLater und #fotw25 hatte das Social-Media-Team von visitBerlin umfassend und in Echtzeit über die Höhepunkte zur Veranstaltung des Jahrzehnts berichtet. Insgesamt erreichte visitBerlin mehr als 400 Millionen Internetnutzer. Die große Reichweite kam zustande, weil sich viele der visitBerlin-Beiträge viral weiterverbreiteten.

Allein auf Twitter erreichte die Nachricht zu den elf besten Orten, um den Aufstieg der Ballons zu sehen, 17,4 Millionen Nutzer; das Kurzvideo über die Lichtshow am Brandenburger Tor sahen 16,3 Millionen Nutzer. Ein kurzes Video über den Auftritt des Berliner Techno-DJs Paul Kalkbrenner am Brandenburger Tor erreichte auf Facebook über eine Million Fans.